Andere über uns

Andere über uns

Im Frühjahr 2001 führte Dieter Pietsch in der Kirchengemeinde Havetoft ein Seelsorgeseminar durch. Zielgruppe waren interessierte Gemeindeglieder, wobei vorwiegend an die Personen gedacht war, die ohnehin häufig von anderen als „seelischer Müllabladeplatz“ in Anspruch genommen werden. Sie sollten zugerüstet und geschult werden. Was hat dieses Seminar gebracht?

Ich als Pastor habe in dieser Schulung wertvolle Impulse für meine seelsorgerliche Tätigkeit erhalten. Besonders wohltuend fand ich die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, die in diesem Seminar angewandt wurde.

In unserer Gemeinde ist aufgrund dieses Seminars ein neues Bewußtsein in bezug auf Seelsorge entstanden. Viele haben nun verstanden, dass sie zum christlichen Alltag hinzu gehört und nicht nur für solche gedacht ist, die völlig am Ende sind.

Es ist gut, dass in der Gemeindearbeit nun ausgebildete ehrenamtliche Seelsorger zur Verfügung stehen. Einsatzmöglichkeiten gibt es viele: in der Hauskreisarbeit, in der persönlichen Begleitung eines psychisch Kranken, im Besuchsdienst oder einfach zwischendurch.

Dieter Pietsch kommt auch weiterhin in die Gemeinde und bietet in regelmäßigen Abständen Treffen an, deren Charakter irgendwo zwischen Supervision, Nachschulung und geistlicher Zurüstung angesiedelt ist. Dadurch wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter sich nicht selbst überlassen bleiben.

Ich bin froh, mit Dieter Pietsch einen Therapeuten kennengelernt zu haben, der mir in kritischen Fällen als „Hotline“ zur Verfügung steht und an den ich Menschen auch getrost vermitteln kann, wenn ich spüre, dass sie weitergehende Hilfe brauchen.

Zusammenfassend kann ich sagen: dieses Seminar hat uns Segen gebracht.

(Jörg Arndt, Pastor der ev.-luth. Kirchengemeinde Havetoft)

 

„Seelsorge muß in unseren Gemeinden von vielen für viele alltäglich angeboten werden und nicht nur von wenigen Spezialisten für einzelne in Extremsituationen.

Christen sollen lernen, einander seelsorgerlich beizustehen.

Deswegen sind wir in der Arche dankbar für die Seelsorgeschulungen , die der Verein im norddeutschen Raum anbietet. Wir sind gerne Veranstaltungsort, um vielen Gemeindegliedern die Teilnahme möglichst leicht zu machen.“

 (Pastor Manfred Vetter, Arche Flensburg (im Mühlheimer Verband Freikirchlich-evangelischer Gemeinden))

 

Kurzbericht eines ehemaligen Klienten:

Nach dem Besuch eines Seminars zum Thema „Heile Persönlichkeiten“ wusste ich, dass ich zur weiteren Arbeit an meinen persönlichen „Macken“ professionelle Hilfe aufsuchen sollte.

Über eine Bekannte kam ich zum VSTN Ich wusste nicht, was mich erwarten würde und ich war unsicher – was aber auch zu meinem Problem passte: Minderwertigkeitsgefühle und Versagensängste. In den ersten Wochen lernten mein Therapeut und ich uns besser kennen und ich konnte offen über die Dinge sprechen, die mich bedrückten. Mehr noch, ich hatte das Gefühl, dass es genau der richtige Schritt war, in dieser Therapie zu sein – obwohl ich noch nicht absehen konnte, wo sie hinführen würde. Dann kamen ein paar Ereignisse, die mich zum Teil stark belastet haben – doch „zufällig“ war jedes Mal 1-2 Tage später der nächste Sitzungstermin. So wurde aus einer Therapie, von der ich ursprünglich dachte, dass sie die Vergangenheit betreffen würde, eine, die sich mehr und mehr mit der Gegenwart befasste, mit meinem aktuellen Befinden. In dieser Zeit hatte ich trotz einiger Probleme eine der segensreichsten Zeiten meines Glaubenslebens. Es war keine Krise mehr in der Lage, mich oder mein Glaubenleben nachhaltig zu erschüttern – ganz anders als zuvor.

–  Rückblickend kann ich nur sagen, dass aus dieser unsicheren Erwartung, was eine christliche Therapie bewirken könne, eine sehr gesegnete Zeit wurde, die mich sehr viel weiter gebracht hat.

(Herr K. aus N.)

 

 Lyrisches Zeugnis einer ehemaligen Klientin:

Auf einem Weg der Aussichtslosigkeit,

verloren das Gefühl für Raum und Zeit.

Nach langem Kampfe an der Front

erscheint ein Licht am Horizont.

Von Resignation das Herz gelähmt,

Gott kommt gewaltig und beschämt.

Des Wartens ist ein Ende

für die müden Hände.

 

– Die Hilfe steht vor der Tür

und strömt mit Macht herein.

Unüberwindliches hier

ist erst ganz groß und wird doch klein.

Für Angst und Not Verständnis ist.

Viel Raum und Zeit und Geborgenheit.

Das Ganze im Namen Jesu Christ.

Herausgeführt aus der Verlorenheit.

 

–  Ich bin sehr dankbar für liebevolle

Hilfe und Begleitung in einem Zeitraum

von 13 Monaten vor meiner Scheidung

(Frau M. aus I.)